Definition:

Ressourcenaktivierung ist das bewusste Erkennen und Nutzen innerer und äußerer Möglichkeiten, die bisher ungenutzt geblieben sind. Sie geht oft Hand in Hand mit Stärkenorientierung und trägt zur Entwicklung von Resilienz bei.

 

Fachlicher Hintergrund:

Das Konzept stammt aus der systemischen Beratung und Psychotherapie: Menschen verfügen oft über mehr Fähigkeiten, Kontakte und Erfahrungen, als ihnen bewusst ist. Werden diese aktiviert, steigt die Selbstwirksamkeit. In Kombination mit Stärkenorientierung entsteht ein klarer Blick auf vorhandene Potenziale, während Resilienz hilft, diese auch in schwierigen Lebenssituationen wirksam einzusetzen.

 

Warum ist das wichtig?

Ressourcen zu aktivieren bedeutet, nicht bei null anzufangen. Es gibt Sicherheit und zeigt, dass schon viel vorhanden ist, was in die neue Richtung mitgenommen werden kann. Stärkenorientierung und Resilienz unterstützen dabei, Herausforderungen aktiv zu begegnen und langfristig handlungsfähig zu bleiben.

 

Praxisbezug:

Im Coaching werden Ressourcen durch gezielte Fragen und Übungen erschlossen: Welche Erfahrungen gab es schon? Welche Kontakte können helfen? Welche Stärken wurden bisher nicht genutzt? Mit Methoden der Stärkenorientierung und dem Aufbau von Resilienz entsteht so ein tragfähiges Fundament für den nächsten Schritt.